Technische Informationen zur Software ORCA AVA

Systemanforderungen

ORCA AVA ist als Einzelplatz-, Netzwerk- oder Terminalserver-Installation lauffähig auf:

  • Windows XP (ab Servicepack 2)
    Windows XPx64 (ab Servicepack 2)
    Windows Vista
    Windows Vistax64
    Windows 7
    Windows 7x64
     
  • Windows Server 2003 (ab Servicepack 2)
    Windows Server 2008/2008 R2
    Citrix Metaframe

File Server für gemeinsam genutzte Daten müssen lediglich Windows-kompatibel sein, z.B. müssen Multiuser-Zugriffe und lange Dateinamen unterstützt werden. Behandeln Sie *.ava-Dateien generell wie MS-Jet-Datenbanken (z.B. keine Replikationen verwenden)! Konflikte bei Schreibzugriffen müssen ausgeschlossen werden. Generell gilt, dass der erste Anwender im Netz, der eine Datei öffnet, damit das exklusive Schreibrecht und Leserechte erlangt. Weitere Anwender bekommen dann nur noch Leserechte, sie können also z.B. Daten kopieren, obwohl diese von anderen Anwendern gerade bearbeitet werden.

Ihr Arbeitsplatzrechner sollte mindestens folgende Anforderungen erfüllen:

  • Prozessor Pentium 1 GHz
     
  • Hauptspeicher (RAM) 512 MB
     
  • Speicherbedarf für das Programm: ca. 1 GB
     
  • Ausreichend Speicherplatz für Ihre Daten und temporäre Auslagerungsdateien des Hauptspeichers. Während der Installation (Update- und Neuinstallation) wird zusätzliche Speicherkapazität benötigt, um im Falle eines Abbruchs den ursprünglichen Systemzustand wieder herstellen zu können (Rollback).

Installationsanleitung

Die Installation erfolgt mit Hilfe eines Installationsprogrammes. Die ausführliche Installationsanleitung erreichen Sie aus dem Startfenster der Installationsroutine. Sie werden menügesteuert durch die Installation geführt - Dauer ca. 2 Minuten.

Das Original können Sie als Update auf die Testversion installieren: Daten, die Sie zu Testzwecken erfasst haben, können Sie so direkt weiter nutzen!

Einsatz im Netzwerk

In ORCA AVA EE steht Ihnen beim Einsatz im Netzwerk für die Definition von Lese-/Schreibrechten eine differenzierte Benutzerverwaltung zur Verfügung:

ORCA-Button - Einstellungen Plus-/Minus-Schaltflächen (4) Allgemein btn-template Benutzerrechte. Die Definition der Rechte ist einem Administrator vorbehalten (Kennwortschutz).

In den Projekttabellen definieren Sie dann über die btn-Benutzerrechte Benutzerrechte eigene projektbezogene Bearbeitungsphasen und Berechtigte. Damit erreichen Sie z.B. eine gezielte Sperrung einzelner Tabellen, die nicht mehr verändert werden dürfen.

Generell netzwerkfähig sind aber auch die Versionen SE und PE, auch als Einzelplatz-Lizenz!

Einstellung bei Verwendung mehrerer Drucker im Netzwerk

Bei der Verwendung von unterschiedlichen Druckern bzw. Druckeinstellungen können Sie schon beim Aufruf der Seitenansicht jede Druckausgabe anhand des verwendeten Standardtreibers neu berechnen lassen. Das Druckbild wird optimal auf die Einstellungen Ihres Druckers angepasst.

  • Wählen Sie 'Einstellungen - Allgemein - Drucken - Druckoptionen'.
  • Markieren Sie die 'Langtexte immer neu berechnen'.
  • Bestätigen Sie mit 'OK'.

Wie wird eine Ausschreibung elektronisch signiert?

Grundsätzliches

Viele Geschäftsvorgänge, z.B. die Angebotsabgabe, werden erst durch eigenhändige Unterschrift rechtswirksam. Bei der elektronischen Abwicklung von Geschäftsprozessen über das Internet wird die persönliche Unterschrift durch die elektronische Signatur ersetzt. Sie muss die Identität des Unterzeichners sicherstellen und die Originalität des Dokumentes nachweisen. Dazu kommt das Zwei-Schlüsselsystem zum Einsatz. Es gibt einen "privaten" Schlüssel, auf den nur der Signatur-Inhaber zugreifen kann und einen zweiten, "öffentlichen" Schlüssel, der jederzeit bei den so genannten Trust Centern abgerufen werden kann.

Die elektronische Signatur wird mittels einer Signatur-Anwendung vorgenommen. Diese Anwendung berechnet für das Dokument einen eindeutigen mathematischen Wert, den so genannten "Fingerabdruck" des Dokumentes. Dieser Wert und die persönlichen Daten des Signatur-Inhabers werden mit dem privaten Schlüssel kodiert. Die Signatur und das Dokument können nun gemeinsam versendet werden.

Der Empfänger prüft die erhaltenen Dateien mit seiner Signatur-Anwendung. Sie entschlüsselt die Signatur anhand des öffentlichen Schlüssels des Unterzeichners und erhält seine persönlichen Angaben und den originalen Fingerabdruck des Dokumentes. Anschließend errechnet die Anwendung für das empfangene Dokument den Fingerabdruck und vergleicht ihn mit dem Original. Stimmen diese beiden Werte überein ist sichergestellt, dass das Dokument auf dem Versandweg nicht verändert wurde. Um die Identität des Unterzeichners festzustellen, überprüft die Signaturanwendung die übermittelten persönlichen Angaben mit Hilfe des öffentlichen Schlüssels beim Trust Center.

Das brauchen Sie zur Elektronischen Signatur

Das Schlüsselpaar wird von einem (von der Bundesnetzagentur zugelassenen) Trust Center erzeugt und verwaltet. Bei der Antragstellung müssen persönliche Angaben gemacht werden, die das Trust Center z.B. beim Einwohnermeldeamt überprüft. Bei korrekten Angaben wird das Schlüsselpaar in einem Hochsicherheitstrakt erstellt und der private Schlüssel auf eine Signaturkarte gespeichert. Der öffentliche Schlüssel wird in einem Verzeichnisdienst hinterlegt.

Eine Signaturkarte ist mit einer Bankkarte vergleichbar. Die darauf gespeicherten Daten sind durch eine PIN geschützt, sodass nur der Signaturinhaber Signaturen erstellen kann.

Einen Kartenleser, der ebenfalls durch die Bundesnetzagentur geprüft und zugelassen ist, der den sicheren Zugriff auf die Signaturkarte gewährleistet und die standardisierten Verfahren unterstützt. Angeboten werden sowohl eigenständige Geräte, die separat über beispielsweise einen USB-Anschluss an den Computer angeschlossen werden als auch Tastatur /Kartenleser Kombinationen.

Eine Liste der aller Trust Center und aller geeigneten Kartenleser ist auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur erhältlich.

Signatur erstellen


 

Signaturprüfung