ORCA auf der light+building 2018

 „Vernetzt – Sicher – Komfortabel“ – das Motto der light+building 2018 in Frankfurt passt auch auf ORCA AVA und AUSSCHREIBEN.DE, die beiden Produkte der ORCA Software GmbH.

Mit ORCA AVA bereit für BIM, e-Vergabe und Co.

ORCA AVA, das Komplettprogramm zur Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung und dem Kostenmanagement, bietet alle Funktionen, um an den digitalen Prozessen teilzunehmen. Alle relevanten Schnittstellen sind bereits im Lieferumfang enthalten, das Programm ist GAEB-zertifiziert. Für den korrekten Datenaustausch, z.B. für die e-Vergabe oder die Mengenermittlung nach REB DA 11, unterstützt ein Gliederungs-Assistent bei der Erstellung der LV-Struktur. Den begleitenden Schriftverkehr kann der Anwender direkt komplett im Projekt abwickeln und dokumentieren. Mit der ORCA IFC Mengenübernahme können Daten aus allen Anwendungen übernommen werden, die IFC-Dateien erzeugen können, z.B. CAD Programme. Damit ist die Grundlage gelegt für die Teilnahme an der Planungsmethode Building Information Modeling (BIM).

Über 1.000.000 Ausschreibungstexte

Mit der Anbindung an AUSSCHREIBEN.DE wird der Workflow bei der Erstellung von Leistungsverzeichnissen optimiert. Auf der Online-Datenbank stellen Bauprodukthersteller aus den unterschiedlichsten Gewerken ihre Ausschreibungstexte und weiterführende Informationen zum Gratis-Download in allen relevanten Datenformaten zur Verfügung. In ORCA AVA und viele weitere AVA- und Handwerkerprogramme können die Texte komfortabel per Drag & Drop übernommen werden – schnell und korrekt. Eine leistungsstarke Suche führt zielgerichtet durch die Datenvielfalt.

Messe Frankfurt am Main, Halle 9.0, Stand: C38

 

ORCA Software GmbH
www.orca-software.com
www.ausschreiben.de


Autor: Roswitha Schneider-Sorger

Light and Building

ORCA AVA 22 mit 3D-Visualisierung auf der CONSTRUCT IT

Auf der CONSTRUCT IT präsentiert die ORCA Software GmbH ORCA AVA 22 und AUSSCHREIBEN.DE.
Beide IT-Lösungen tragen der zunehmenden Digitalisierung optimal Rechnung.

ORCA AVA ist das Komplettprogramm für alle AVA-Prozesse und durchgängiges Kostenmanagement. Die moderne Benutzeroberfläche und klare Strukturen garantieren leichtes Handling. Zahlreiche Assistenten unterstützen den Anwender, z.B. bei der Gliederung der LVs für die e-Vergabe.

Die ORCA IFC Mengenübernahme sorgt auch in komplexen Projekten für optimale Transparenz. Die dreidimensionale Darstellung der IFC-Daten als Konstruktionsmodell ist mit kontexbezogenen Übernahmetabellen verknüpft. In diesen Darstellungen sind die IFC-Daten nach unterschiedlichen Ordnungskriterien sortiert, die übersichtliches Navigieren und schnellen Zugriff auf die enthaltenen Bauteile ermöglichen. Zur optimalen Textbearbeitung bietet ORCA AVA 22 einen Texteditor, der sich grundsätzlich an den gängigen Windows-Texteditoren orientiert. Darüber hinaus sind spezifische Einstellungen verfügbar. Für Positionstexte sind die GAEB Regeln und ein einheitliches Erscheinungsbild maßgebend. Bei Dokumenten stehen individuelle Gestaltungsmöglichkeiten im Vordergrund. Bei der Erstellung von LVs kann der Anwender aus ORCA AVA heraus direkt auf AUSSCHREIBEN.DE zugreifen. Hier veröffentlichen Bauprodukthersteller ca. 990.000 Ausschreibungstexte und weiterführende Informationen zum gratis-Download. In ORCA AVA können die Texte direkt per Drag&Drop übernommen werden – einfach, schnell korrekt.

 

Halle 1, Stand 1F36
ORCA Software GmbH
www.orca-software.com
www.ausschreiben.de


Autor: Roswitha Schneider-Sorger

 

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Building Information Modeling im Bäderbau

 

Moderne Schwimmbäder sind komplexe Bauten mit ausgereifter Technik und aufwändigen Sicherheitsmaßnahmen, für die die Betreiber verantwortlich sind. In der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. – kurz DGfdB – bündeln fast 1.300 Mitglieder aus der „Bäderszene“ ihre Kompetenz, um unter anderem ein umfassendes Regelwerk zur Verfügung zu stellen. Es wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern erarbeitet und von dem Technischen Ausschuss und dem Ausschuss Bäderbetrieb verabschiedet. Auf der Sitzung der beiden Ausschüsse am 25. & 26. April 2018 in Wiesbaden war auch BIM ein zentrales Thema.
Als Gastredner war Dipl.-Ing. Architekt Christian Gold, beratender Architekt bei der ORCA Software GmbH, eingeladen. Unter dem Titel AVA-Software und BIM im Hinblick auf die IFC-Mengenübernahme erläuterte er die Grundlagen der Datenübernahme aus einer IFC-Datei in ORCA AVA. Mit der 3D-Visualisierung und der Aufbereitung und Einsortierung der Mengen und Geometrien aus der IFC-Datei in ausschreibungsrelevante Sichten optimiert die ORCA IFC Mengenübernahme den Workflow und schafft Übersicht. Die fachkundigen Zuhörer zeigten großes Interesse an Golds Ausführungen und an der Präsentation der ORCA AVA. Eine für alle Beteiligten gelungene Veranstaltung.

Der Vortrag

© Foto: Michael Weilandt

Teilnehmer auf dem Bädertag 2018 in Wiesbaden

© Foto: Michael Weilandt

IGHTR vor Ort bei ORCA

Inzwischen ist es fast schon Tradition: Bereits zum 6. Mal besuchten die Studierenden des 1. Schuljahres der Fachschule Rosenheim Holztechnik die ORCA Software GmbH in Neubeuern, bevor sie in die wohlverdienten Ferien gingen. In Absprache mit Johannes Sattig, dem 1. Vorsitzenden der Interessengemeinschaft der Holztechniker Rosenheim (IGHTR), richtete das Softwarehaus auch in diesem Jahr eine Vortragsreihe aus, in der auch gewerkeübergreifend das Zusammenspiel von Holz mit anderen Werkstoffen aufgezeigt wurde.

Die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten und Vorteile von Holz als Dämmstoff wurden von Raphael Maag und Stefan Goldbrunner, Mitarbeiter von PAVATEX, einer Marke von Soprema, dargestellt. Bei dem Thema Wohnbehaglichkeit durch Holz waren die Referenten absolut einig mit den angehenden „Rosenheimern“, wie die Absolventen der Fachschule genannt werden. Das Kalk als ökologischer Putz dieses positive Wohngefühl unterstützt, zeigte Dipl.-Ing. Siegfried Zeller, Leiter Bauberatung, quick-mix Manching/Ingolstadt GmbH & Co. KG in seinem Vortrag Kalk trifft Holz auf. Mit den vorgestellten Putzsystemen präsentierte er sein Unternehmen als Holzbau-Kompetenzpartner für den Außen- und Innenraum. Ralf Blind, Key Account Manager, DEUTSCHE ROCKWOOL GmbH & Co. KG, stellte in seinem Vortrag neben Ökologie und Nachhaltigkeit bei der Verwendung von Steinwolle im Holzbau auch den Wärme-, Feuchte- und besonders den Brandschutz in den Vordergrund. Einen interessanten Ausblick auf die Möglichkeiten nach der 2-jährigen Ausbildung gab Jonas Offinger, selbst ein „Rosenheimer“, der inzwischen als Arbeitsvorbereiter den Schritt in die Selbstständigkeit geschafft hat. Wo auch immer der berufliche Weg die 80 Studierenden hinführt, unerlässlich in unserer schnelllebigen Zeit ist weiterführende Information. Was die WEKA MEDIA GmbH & Co. KG für die Holzbranche dazu beitragen kann, wurde von Dietmar Methner , Key Account Manager Handel, vorgestellt.

Neben den Informationen wurde aber auch für das leibliche Wohl gesorgt. Beim abschließenden Imbiss griffen alle herzhaft zu. Franz-Josef Cordes, „Rosenheimer“ und Vertriebsleiter bei ORCA, erhielt als Initiator der Veranstaltung einen prall gefüllten Geschenkkorb und ein herzliches Dankeschön von den Studierenden.

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ORCA als Partner des Heinze ArchitekTOUR-Kongresses in Duisburg

Mit ihrem ArchitekTOUR-Kongress möchte die Heinze GmbH inspirieren, informieren und das Networking zwischen Architektur, Industrie und Wirtschaft fördern. Die Industriearchitektur des Landschaftsparks Duisburg bildete am 21. und 22. November 2018 den passenden Rahmen für das spannende Vortrags- und Ausstellungsprogramm. Die ORCA Software GmbH präsentierte sich den mehr als 630 Teilnehmern sowohl als Aussteller als auch mit einem Vortrag zur wachsenden Digitalisierung im AVA Bereich. Ob papierloses Büro, e-Vergabe oder BIM – ORCA AVA, das Komplettprogramm für Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung und Kostenmanagement, bietet alle Funktionen, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Der Schriftverkehr kann komplett im Projekt abgewickelt und verwaltet werden. Die Dokumente können dafür dem büroeigenen Corporate Design angepasst werden. Für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den elektronischen Datenaustausch über Vergabeplattformen gehören alle relevanten Schnittstellen in ORCA AVA standardmäßig zum Lieferumfang. Mit der ORCA IFC Mengenübernahme können Daten aus allen Anwendungen übernommen werden, die IFC-Dateien erzeugen können. Damit ist der Anwender bestens für die Teilnahme am BIM Prozess gerüstet. Mit den zahlreichen interessierten Standbesuchern und den informativen Gesprächen untereinander erwies sich der Heinze ArchitekTOUR-Kongress in Duisburg als wichtige Kommunikations- und Informationsveranstaltung.

ORCA Software GmbH
Georg-Wiesböck-Ring 9
83115 Neubeuern

Tel.: +49 8035 9637-0
Fax: +49 8035 9637-11

info@orca-software.com
www.orca-software.com
www.ausschreiben.de

 

Autor: Roswitha Schneider-Sorger   

 

 

 

 

ORCA als Partner des Heinze ArchitekTOUR-Kongresses in Duisburg

Mit ihrem ArchitekTOUR-Kongress möchte die Heinze GmbH inspirieren, informieren und das Networking zwischen Architektur, Industrie und Wirtschaft fördern. Die Industriearchitektur des Landschaftsparks Duisburg bildete am 21. und 22. November 2018 den passenden Rahmen für das spannende Vortrags- und Ausstellungsprogramm. Die ORCA Software GmbH präsentierte sich den mehr als 630 Teilnehmern sowohl als Aussteller als auch mit einem Vortrag zur wachsenden Digitalisierung im AVA Bereich. Ob papierloses Büro, e-Vergabe oder BIM – ORCA AVA, das Komplettprogramm für Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung und Kostenmanagement, bietet alle Funktionen, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Der Schriftverkehr kann komplett im Projekt abgewickelt und verwaltet werden. Die Dokumente können dafür dem büroeigenen Corporate Design angepasst werden. Für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den elektronischen Datenaustausch über Vergabeplattformen gehören alle relevanten Schnittstellen in ORCA AVA standardmäßig zum Lieferumfang. Mit der ORCA IFC Mengenübernahme können Daten aus allen Anwendungen übernommen werden, die IFC-Dateien erzeugen können. Damit ist der Anwender bestens für die Teilnahme am BIM Prozess gerüstet. Mit den zahlreichen interessierten Standbesuchern und den informativen Gesprächen untereinander erwies sich der Heinze ArchitekTOUR-Kongress in Duisburg als wichtige Kommunikations- und Informationsveranstaltung.

 

ORCA Software GmbH
Georg-Wiesböck-Ring 9
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Tel.: +49 8035 9637-0
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Autor: Roswitha Schneider-Sorger   

Bild: Marcus Jacobs, Heinze GmbH

ORCA AVA 23 - Neue Features auf der BAU 2019 

Halle C5; Stand 616

ORCA AVA 23 - Komfort und Digitalisierung

Neben der rasant fortschreitenden Technik ändern sich im Laufe der Zeit auch Arbeitsabläufe und Terminologien. Deshalb wurden in ORCA AVA 23 sowohl neue technische Features realisiert, als auch der Look angepasst.

Die Navigationsleiste in ORCA AVA orientiert sich am zeitlichen Ablauf der Leistungsphasen. Nun wurden neue Gruppierungen vorgenommen, die den Aufbau übersichtlicher und die Bedienung intuitiver machen. Dabei wurde die Navigationsleiste optisch und begrifflich modernisiert.

Die Adressverwaltung wurde technisch komplett überarbeitet, so dass nun auch die Übernahme von Adressen aus MS Outlook per Drag&Drop möglich ist. Auch für vCards wurden neue Import- und Export-Funktionen geschaffen. Der Eigenschaften-Dialog der Adressen zeigt die Adressdaten differenziert auf mehreren Registerkarten an, was zur besseren Übersicht beiträgt. Die neuen Gruppier- und Sortierfunktionen der Suche führen auf direktem Weg zu den gesuchten Daten.



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Übersichtliche Benutzerrechte-Verwaltung

Arbeiten mehrere Kollegen am selben Projekt, empfiehlt es sich, Regeln für einzelne Benutzer bzw. Benutzergruppen festzulegen. Generell kann in ORCA AVA zunächst jeder Anwender alles. In der ORCA AVA Enterprise Edition können durch gezieltes Sperren von Bearbeitungsfunktionen und Datenzugriffen unterschiedliche Benutzerrechte vergeben werden. Damit werden Zuständigkeiten gezielt festgelegt und der Workflow gesteuert. In Version 23 wurden diese Funktionalitäten exponiert auf der Registerkarte Team auf einer Multifunktionsleiste zusammengefasst und erweitert. Dadurch wird der Workflow für alle Beteiligten visualisiert.

IFC4 Unterstützung und neues IFC Diagnose-Tool

Die ORCA IFC Mengenübernahme unterstützt den neuen Standard IFC 4. Auch hier wurde der Funktionsumfang erheblich erweitert. Eine neue Geometrie-Sicht deckt Teile des Rohbaus ab, neue Filter für die Bauteil-Eigenschaften schaffen mehr Transparenz und zahlreiche Übernahmefunktionen erhöhen die Nachvollziehbarkeit. Die IFC-Diagnose hilft dabei, Fehler oder Unstimmigkeiten in der IFC-Datei aufzuspüren.
Das neu geschaffene Infocenter ermöglicht zudem eine noch bequemere, kontextsensitive Suche im ORCA HELPDESK.

Fazit: Mit ORCA AVA 23 ist ein weiterer Schritt hin zur Digitalisierung bei der Realisierung von Bauprojekten gelungen.

Besuchen Sie uns:

Halle: C5, Stand: 616

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Rückblick BAU 2019

Spitzenwerte für die BAU 2019

Lautet die Überschrift des Schlussberichtes zur Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Dieses Resümee zieht auch die ORCA Software GmbH. Damit verbindet das Unternehmen nicht nur die Vielzahl der Besucher, sondern auch die Qualität der Gespräche. Generell stand – auch bei Gründern oder kleinen Büros – die Professionalität der Anwendungen im Fokus.

Bei den AVA-Interessenten punktete ORCA AVA mit der übersichtlichen Struktur und schlüssiger Benutzerführung, die in der neuen Version 23 nochmals optimiert wurde. Sowohl Kunden als auch Interessenten überzeugten die neuen Features, z.B. die neue Adressverwaltung mit ihren erweiterten Import- und Export-Funktionen, die erweiterte Benutzerrechteverwaltung, mit der Zuständigkeiten festgelegt und der Workflow gesteuert werden kann und die weiterentwickelte ORCA IFC Mengenübernahme mit Diagnose-Tool. Das Feedback bestätigt: Mit ORCA AVA 23 ist ein weiterer Schritt hin zur Digitalisierung bei der Realisierung von Bauprojekten gelungen.

Auch AUSSCHREIBEN.DE, die Info-Datenbank für Ausschreibungstexte und weiterführende Informationen, wurde von Herstellern, Planern und Ausführenden gleichermaßen positiv bewertet. Hier sprechen die Zahlen für sich, nicht zuletzt die ca. 9.000 Besucher täglich, Tendenz steigend.

Vielen herzlichen Dank an alle Besucher, unser gesamtes Team hatte sehr viel Freude mit Ihnen. Gerne begrüßen wir Sie wieder auf der BAU 2021!   

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Den ORCA Messestand im 360° Panorama ansehen

Umnutzung und Sanierung eines ehemaligen Montagehochhauses

Projekterweiterungen im laufenden Planungs- und Bauprozess kostensicher mit ORCA AVA realisiert

von Tim Westphal

Technologieunternehmen mit langer Tradition und dem Standort Deutschland verpflichtet, gibt es immer weniger. Um sich international behaupten zu können, gehen viele von ihnen ins Ausland. Das Unternehmen Kathrein ist eines jener Technik-Schmieden, die auch nach fast 100 Jahren Geschichte noch immer fest mit dem Standort Rosenheim verwurzelt sind – auch, wenn längst nicht mehr nur dort produziert wird.

Umbau und Sanierung statt Abriss und Neubau

Die Anfänge des Unternehmens liegen in einer Rosenheimer Kellerwerkstatt, in der Firmengründer Anton Kathrein 1919 seine ersten Blitzschutzgeräte entwickelte und vermarktete. Der Erfolg von Kathrein setzt sich bis heute fort, wo vor allem Systeme für den Datenverkehr im Mobilfunk ein wichtiges Standbein geworden sind. Seit 2018 ist der Technologieanbieter und weltweit größte Antennenhersteller eine europäische Aktiengesellschaft.

Von Süden mit der Bahn kommend, fällt unmittelbar nach der Eisenbahnbrücke über die Mangfall das achtgeschossige Montagehochhaus von Kathrein ins Auge. Das Gebäude aus dem Jahr 1989, südlich der Bahntrasse errichtet, wurde vom Rosenheimer Architekturbüro Quest Architekten umgebaut und revitalisiert. Während des Umbaus komplett entkernt, ist es heute die neue Firmenzentrale des Unternehmens. Im Gebäude sind die Geschäftsleitung und die zentralen Verwaltungsfunktionen eingegliedert. Dort, wo sich im Werk III vor wenigen Jahren noch Produktion befand, ist ein repräsentatives Bürohochhaus entstanden.

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Sanierung mit großen Herausforderungen

Die Entscheidung des Bauherrn, das Montagehochhaus zu erhalten, erwies sich als äußerst bewusster und nachhaltiger Umgang mit dem Bestand: Die Bausubstanz war für die neue Büronutzung geeignet und die Gebäudetechnik konnte auf aktuellen Stand gebracht werden. Nichtsdestotrotz stellte der Umbau und die damit einhergehende energetische Sanierung die Architekten und Innenarchitekten von Quest Architekten vor Herausforderungen. So ist das 7. Obergeschoss komplett entkernt worden, die Lage der Fassaden sowie die Wegeführung durch die Etage wurden überarbeitet und ein Anbau für den Feuerwehraufzug und ergänzende Technikräume erwies sich als notwendig. Die hier entstandene, repräsentative „Skylounge“ zeigt jedoch eindrucksvoll, mit welchem hohen gestalterischen Anspruch die Sanierung in Angriff genommen wurde. Die vollverglasten Längsfassaden der Skylounge sind in Richtung Nordwesten und Südosten orientiert. Sie geben den Blick auf den lebendigen Bahnhof, die Gleise und die Rosenheimer Innenstadt frei und lassen den Blick nach Südwesten weit über das malerische Alpenpanorama schweifen. Urbanität und Regionalverbundenheit finden in diesen spannungsvollen Ausblicken zusammen – zwei Attribute, für die das Unternehmen Kathrein ebenfalls steht.

Leiterplatten als Entwurfsmotiv für den Innenausbau

Als zentrales Gestaltungsmotiv ziehen sich kupferfarbene Oberflächen und Strukturen wie Mäander durch die Etagen. Sie sind eine Reminiszenz an die rotgoldenen Leiterplatten, die für elektronische Schaltkreise verwendet werden. Auch, wenn zukünftig keine Produktion mehr im Montagehochhaus geplant ist, findet sich die Struktur von Leiterplatten in den Innenräumen wieder und prägt den gesamten Umbau am Standort Rosenheim: Die Technologie- und Ingenieurleistung, die wie eine Aura über dem Hochhaus liegt, sollte hier für die Zukunft konserviert bleiben.

Quest Architekten entwickelten ein umfassendes Sanierungskonzept, das das gesamte Gebäude miteinbezog und, verbunden mit der Nutzungsänderung, einen notwendigen Anbau für Feuerwehraufzug und Technik berücksichtigte. Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgte jedoch nicht für das gesamte Projekt, sondern in Etappen und auf Einzelgeschosse beschränkt. So wurde mit der 2. Etage begonnen; weitere Teilplanungsaufträge bis einschließlich zur 6. Etage folgten. Der Umbau der 7. Etage zur heutigen Skylounge war davon unberührt und kam bereits mit der Erstbeauftragung in die Umsetzung. Im 1. OG befindet sich nach dem Umbau die Vorstandsetage. Das Erdgeschoss, ein flexibler Showroom, der ebenfalls für Veranstaltungen genutzt werden kann, ist nur in Teilbereichen dem Gestaltungskonzept von Quest Architekten unterworfen. Er bildete den Abschluss des etappenweisen Umbaus.

Für Thomas Gerhager, einen der drei Geschäftsführer von Quest Architekten, lag in der geschossweisen Realisierung eine wesentliche Besonderheit des Projekts: „Wir haben den Umbau des Kathrein Werks III zum Headquarter als wachsendes Projekt verstanden. Ursprünglich waren nur zwei der Geschosse für einen Umbau geplant. Doch im Laufe der Monate und voranschreitenden Planung folgten weitere Etagen. Das hatte vor allem Auswirkungen auf den nachfolgenden Ausschreibungs- und Vergabeprozess.“

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Die AVA musste auf die Erweiterungen im Projekt reagieren

Für die Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung des Kathrein Projekts arbeiteten Quest Architekten mit der Software ORCA AVA. Basis für alle Kostenberechnungen, die im Zuge der Planung erfolgten, war eine Gewerkeschätzung mit Kostengruppen, die in früher Planungsphase bereits sehr detailliert erarbeitet wurde. Thomas Gerhager: „So konnten wir mit großer Genauigkeit und anhand aktueller Vergleichs-LVs die Mengen und Kosten ermitteln. Da wir das Projekt geschossweise umsetzten, musste unsere AVA-Lösung parallel den geschossweisen Zuwachs transparent und detailliert abbilden.“ Den Kostenrahmen bildeten dabei die Kostengruppen 100 bis 600 nach DIN 276. Die komplette Kostenberechnung inklusive Nachtragsmanagement ließ sich mit ORCA AVA realisieren. Quest Architekten führten ihre an die detaillierte Kostenschätzung anschließende Kostenberechnung nach den jeweiligen Modifikationen (Geschossergänzungen) und über den gesamten Projektverlauf fort. Das war notwendig, um zu jedem Zeitpunkt den Überblick über die Budgetentwicklung und die bereits aufgelaufenen Gesamtkosten wie den geschossweisen Kosten zu behalten. Für die Besprechungen mit dem Bauherrn konnten sie so die aktuelle Kostensituation darlegen: bezogen auf den Zuwachs im Budget durch erfolgte Auftragsergänzungen, die bereits verbauten Kosten in den Etagen und die geplanten Kosten bei avisierter Ausbaustufe. Thomas Gerhager sieht darin einen wichtigen Transparenzgewinn für das Projekt: „Mit ORCA AVA war es möglich, das Budget trotz etagenweisen Zuwachses übersichtlich zu gestalten. Wir konnten mit unserem Bauherrn die Ist-Situation besprechen und gemeinsam entscheiden, ob es sich bei einer Anpassung um eine Muss- oder eine Kann-Position handelt. Denn das hatte direkte Auswirkung auf das Kostengefüge.“

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Eine Lösung und mehrere Wege ans Ziel

Neben dem kontinuierlichen Zuwachs, der bei Quest Architekten einen manuellen Abgleich in der AVA erforderte, bietet ORCA AVA zwei weitere komfortable Möglichkeiten, einen Mengenzuwachs, z.B. durch neue Bauabschnitte, im bereits laufenden Projekt zu realisieren. Zum einen können mit einer neuen Kostengliederung separate Bauabschnitte im Projekt angelegt werden. Alle Positions- oder Mengeneinträge des Bauabschnitts A lassen sich diesem Bauabschnitt bis zum Startzeitpunkt des nachfolgenden Bauabschnitts B eindeutig zuweisen. Die folgenden Einträge, beispielsweise für eine neu beauftragte Etage, können dann im Bauabschnitt B eingetragen werden, für eine nächste Etage in Bauabschnitt C usw. Darüber hinaus gibt es die Option, mit einem kombinierten Kostenrahmen zu arbeiten. Bei ORCA AVA ist er unter den Systemvorlagen ersichtlich. Hier können beide Kostengruppen, also sowohl nach DIN als nach Auftragsvolumen, in nur einer Auswertung abgebildet werden.

Maximale Transparenz und Übersichtlichkeit bei allen Beteiligten

Die etagenweise Entwicklung des Kathrein Projekts in Rosenheim brachte eine weitere Besonderheit zu Tage: Anders als bei einem öffentlichen Gebäude, bei dem jedes Geschoss hätte neu ausgeschrieben werden müssen, ließ sich die Massenmehrung hier sehr einfach abbilden. So konnte beispielsweise der mit dem Trockenbau beauftragte Auftragnehmer, sofern von seinen Kapazitäten nachweisbar, ein neues Geschoss ohne neue Ausschreibung und ergänzend ausbauen. Seine Mehraufwände protokollierte er im Rapportbericht und gab sie mit seinen Abrechnungen an die Architekten weiter. Quest Architekten pflegten sie in ihre AVA ein, ordneten sie den jeweiligen Geschossen zu und gaben die Rechnungen nach Prüfung an den Bauherrn weiter. Anders als in einem konventionellen Projekt, bei dem das Baubudget im Vorfeld gemeinsam definiert wird, ließ sich das Kathrein-Projekt seitens Quest Architekten nur in dieser Form transparent gestalten. Denn sie hatten zum Baubeginn keinen Überblick über das letztendliche Bauvolumen, waren jedoch zu jedem Zeitpunkt verpflichtet und in der Lage, wachsendes Budget und steigende Projektkosten aufzuzeigen.

Für Thomas Gerhager ist der Nutzen seiner AVA-Software in diesem Zusammenhang immens: „Wir mussten die Auswertung in bestimmten Bereichen zwar händisch nachführen, konnten mit ORCA AVA aber über den gesamten Projektverlauf hinweg die Entwicklung von Budget und Kosten darlegen. Für alle am Projekt Beteiligten bedeutete das eine hohe Kostensicherheit, die Mehraufwände minimierte.“

ABBILDUNGEN

© Fotos – Claus Rammel
© Infografiken – ORCA Software GmbH

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Das war die ISH 2019

AUSSCHREIBEN.DE und ORCA AVA – die optimale Lösung

Die Ausschreibung hat im SHK Bereich eine besondere Bedeutung. Dies liegt unter anderem daran, dass schon früh im Planungsprozess Funktionalität, Energieeffizienz und Ästhetik sehr genau definiert werden müssen, um den Ansprüchen an Technik und Design gerecht zu werden.
Bei der Recherche für Leistungsverzeichnisse und Angebote hat sich AUSSCHREIBEN.DE als Arbeitsmittel etabliert - das hat sich auf der ISH in Frankfurt bei den vielen Gesprächen mit den Besuchern auf dem ORCA Messestand bestätigt. In der frei zugänglichen Online-Datenbank veröffentlichen aktuell 570 Produkthersteller ihre Ausschreibungstexte und weiterführende Informationen zum kostenlosen Download. In 650 Katalogen findet der Besucher über 950.000 Ausschreibungstexte, mehr als 380.000 Bilder und Grafiken und nahezu 200.000 Anlagen.
Die Zusatzinformationen sind direkt den einzelnen Positionen zugeordnet, z.B. Grafiken, BIM Daten, Anleitungen, Zertifizierungen und Referenzen in den unterschiedlichsten Formaten. Auch Verlinkungen zur eigenen Homepage – z.B. dem Online-Shop – und zu Social Media sind realisiert. Zur Orientierung in dieser Datenfülle sind die Kataloge übersichtlich alphabetisch bzw. nach Bereichen gelistet. Zusätzlich unterstützt eine leistungsstarke Volltextsuche.
Für den Export transformiert die Online-Datenbank die Texte in alle am Bau üblichen Datenformate. Besonders komfortabel ist die Datenübernahme per Drag&Drop: ORCA AVA und weitere AVA-Anwendungen und Handwerkerprogramme haben eine Schnittstelle zu AUSSCHREIBEN.DE. 

ORCA Software GmbH Messestand auf der ISH 2019

Neue Version ORCA AVA 23

Mit dem erweiterten Funktionsumfang, verbessertem Workflow und neuen technischen Standards wird ORCA AVA 23 optimal der zunehmenden Digitalisierung im Bauwesen gerecht. Neue Gruppierungen in der Navigationsleiste sorgen dafür, dass die Software nach wie vor übersichtlich und intuitiv bedienbar ist.

Moderne Adressverwaltung

Die Adressverwaltung wurde technisch komplett überarbeitet, so dass nun auch die Übernahme von Adressen aus MS Outlook per Drag&Drop möglich ist. Auch für vCards wurden neue Import- und Export-Funktionen geschaffen. Der Eigenschaften-Dialog der Adressen zeigt die Adressdaten differenziert auf mehreren Registerkarten an, was zur besseren Übersicht beiträgt. Zahlreiche Filtermöglichkeiten, Gruppierungen und die Suche führen auf direktem Weg zu den gesuchten Daten.

Der DIN 276-2018 Assistent

In ORCA AVA 23 ist die seit Dezember 2018 veröffentlichte DIN 276-2018 in der Standardkostengliederung für neue Projekte enthalten. In bereits vorhandenen Projekten, in denen die Kostengruppen der DIN 276-2008 zugeordnet wurden, unterstützt ein Assistent bei der Umstellung auf die neue Norm. Der manuelle Aufwand wird damit erheblich reduziert.

Erweiterte IFC Datenübernahme

Die ORCA IFC Datenübernahme unterstützt nun auch den Standard IFC 4. Eine neue Geometrie-Sicht deckt Teile des Rohbaus ab, erweiterte Filter für die Bauteil-Eigenschaften schaffen mehr Transparenz und zahlreiche Übernahmefunktionen erhöhen die Nachvollziehbarkeit im IFC Basic Paket. In ORCA AVA 23 Enterprise Edition bietet das IFC Advanced Paket zusätzliche Funktionalitäten zur IFC-Datenübergabe an: Die IFC-Diagnose listet Fehler oder Unstimmigkeiten in der IFC-Datei. Bei Bauteilen mit Öffnungen werden zu Flächen und Volumen drei Maßangaben angegeben: brutto, netto und nach VOB für öffentliche Ausschreibungen. Die Rechenansätze zu den ermittelten Maßen werden in den Geometrie-Sichten angezeigt.

Übersichtliches Arbeiten im Team

Arbeiten mehrere Kollegen am selben Projekt, empfiehlt es sich, Regeln für einzelne Benutzer bzw. Benutzergruppen festzulegen. Durch gezielte Sperrung von Bearbeitungsfunktionen und Datenzugriffen können unterschiedliche Benutzerrechte vergeben, Zuständigkeiten gezielt festgelegt und der Workflow gesteuert werden. Diese Funktionalitäten sind exponiert auf der Registerkarte Team in der Multifunktionsleiste übersichtlich und komfortabel zusammengefasst.

 

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Autor: Roswitha Schneider-Sorger

BIM-Monitor 2019: BIM-fähige CAD & AVA Software

BIM Monitor 2019 - BauInfoConsult

Bekannte BIM-fähige Software

Um alle Akteure der Baubranche – vom Zulieferer bis zum Verarbeiter – über Potentiale und Anforderungen der Digitalisierung zu informieren, führt das Marktforschungsinstitut BauInfoConsult seit 2017 gezielt Umfragen zur Entwicklung von BIM am Bau durch.

Im BIM-Monitor 2019 wird eine zunehmende BIM-Nutzung deutlich – von 20% in 2017 auf 28% in 2019. Es zeichnet sich ab, dass sich viele der 302 befragten mittleren und großen Architektur-, Ingenieur-, Bau- und Installationsunternehmen mittlerweile wohl auf eine (kleine) Revolution am Bau einstellen.

Für den Ausschreibungsprozess inklusive der Mengenermittlung sind vor allem die Fragen zur BIM-fähigen AVA & CAD-Software relevant.

Demnach nennen Unternehmen, die BIM kennen, aber nicht selbst nutzen, spontan mit jeweils 24% AutoCad und Revit, gefolgt von Allplan mit 12%. ORCA ist mit 3% das einzig erwähnte AVA-Produkt. In der Gruppe der Architekten sind es sogar 12%, die ORCA AVA benannt haben.

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ORCA AVA bei der Ermittlung von Massen, Mengen und Baukosten in BIM-Projekten top

21% der befragten Architekten, die BIM bereits aktiv nutzen, haben auf die Frage, welche Software sie in Ihren BIM-Projekten zur Ermittlung von Massen und Mengen sowie zur Ermittlung von Baukosten nutzen, mit ORCA AVA geantwortet. Auch hier verwundert, dass außer ORCA kein weiterer klassischer AVA-Anbieter genannt wird. Laut der Studie ist ORCA AVA somit bei Architekten die meist verwendete BIM-fähige Software zur Ermittlung von Massen, Mengen und Baukosten.

Mehr zu ORCA AVA und BIM lesen 

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